Winterlieder

 

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... Winterlieder
Sternschnuppe
Sternschnuppe (1998)
42 min
4

Inhalt:

Still-verschmitzte, schmunzel-leichte Winter- und Weihnachtslieder.
Wieder Winter. Draußen ist es kalt und die Tage werden kürzer. Immer früher wird's jetzt dunkel: Zeit für Kerzenlicht, Bratäpfel, ein Kanapee und Sternschnuppe Winterlieder zum Wegträumen ... Nach Orangen, Nelken und Zimt riechen die still-verschmitzten, schmunzel-leichten Winterlieder von Margit Sarholz und Werner Meier, und sie klingen viel-saitig nach Harfe, Hackbrett und Gitarren und natürlich wieder vielstimmig nach den Kindern des bayrischen Örtchens Ottenhofen.

Rezension von Michaela aus dem Krimi-Forum:

Was für eine Freude, wenn man die Cellophan-Verpackung dieser CD abmacht! Da springt einem nämlich direkt eine lustige Pop-Up-Vogel-Familie bei den unterschiedlichsten Aktivitäten entgegen!

Und munter kommen auch einige der fröhlichen Winter- und Weihnachtslieder zu all den typischen Aktivitäten dieser Jahreszeit daher - ganz egal, ob es sich dabei um traditionelle Weisen oder um Lieder aus der bewährten Sternschnuppen-Musikschmiede handelt.

Doch es ist eine besondere Fröhlichkeit, die sich hier zu den durchaus besinnlichen Klängen und Zwischentexten dazu gesellt. Weniger ausgelassen oder übersprudelnd, wie man es von anderen Sternschnuppen-CDs kennt, bei denen schon mal ansteckendes Gekicher den Zuhörer zum laut loslachen bringt.

Nein, hier wird zwar gelacht oder auch schon mal gescherzt, doch es sind auch ernste Töne zu vernehmen, Worte, die nachdenklich machen … nachdenklich machen sollen. Wie etwa die Wunschzettel-Sprechgesang-Geschichte, bei der Johanna Urban in einer perfekten Mischung aus verschmitzter Unbekümmertheit und Nachdenklichkeit ihre "last-minute-Wünsche ans Christkind" zum Ausdruck bringt. Denn zu diesen gehören neben der Puppe, "die pieseln kann" und ihren sämlichen Siebensachen wie Windeln, Schnuller und Flasche auch die Bitte, dass das Christkind dafür sorgen möge, dass Papa und Mama sich an Weihnachten nicht wieder streiten, oder dass die Oma zum Fest aus dem Krankenhaus kommt oder dass das arme Kind aus der Schule, das so wenig zum Anziehen hat, auch nicht vergessen wird, selbst wenn es kein Christ ist …

Diese Balance zwischen weihnachtlich-besinnlichen Melodien und Texten und ansteckenden Schnee-Freude-Liedern zu finden und halten zu können, das ist eine Kunst. Die von Werner Meier und Margit Sarholz aufs Trefflichste beherrscht wird.

 

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