So feiern andere...

 

So feiert Sonja:



Schon 4-5 Wochen vor Weihnachten darf jeder seinen Namen auf einen Zettel schreiben, alle Namen kommen in ein Säckchen und jeder darf einen Zettel ziehen. Für diese Person darf man dann am Heiligen Abend der Weihnachtswichtel sein. Das Geschenk soll nicht teuer sein, höchstens 5 – 10 Euro ( Die Kinder bekommen extra „Weihnachtsgeld“ da wir eine große Familie, 5 Kinder, sind), es darf auch gebastelt werden, wichtiger wie der materielle Wert ist das es mit Liebe ausgesucht, gebastelt und auch verpackt wird)

Wir stellen unseren Baum immer am 23. Dezember im großen Esszimmer auf. Nach einem gemütlichen Frühstück am 24. wird er dann von uns allen geschmückt. Mittags gibt es nur eine Kleinigkeit zu Essen ( Suppe oder Eintopf). Zwischendurch wird das Essen für den Abend, so weit wie Möglich vorbereitet. Evtl. wird die Wohnung noch ein wenig geschmückt, was aber meist schon im Advent reichlich geschehen ist. Nach Punsch und Plätzchen besuchen wir um 16 Uhr zusammen einen Gottesdienst. Anschließend wird schnell der Tisch schön gedeckt und die Wichtel deponieren unauffällig ihr Geschenk auf dem entsprechenden Platz. Die Kerzen am Baum brennen schon. Nun singen wir ein Weihnachtslied und Essen gemütlich und ausgiebig (Raclette oder Fondue mit verschiedenen Salaten). Die Kinder dürfen immer mitentscheiden was es gibt. Beim Essen reden wir meist viel miteinander und haben eine Menge Spaß. Nach dem Essen darf jeder sein Wichtelgeschenk auspacken. Da es an Hl. Abend nur diese eine Geschenk gibt, wird es immer ganz besonders genossen und gewürdigt. Anschließend lesen wir uns schöne Geschichten vor, alle die ein Instrument spielen können haben etwas vorbereitet und erfreuen uns damit, wenn es dann noch nicht sehr spät ist machen wir noch Spiele.

Die Kinder gehen dann zu Bett. Nun werden alle Geschenke unter den Baum gelegt. Am 25. schlafen wir aus, frühstücken zusammen und haben dann den ganzen Vormittag Zeit zum Auspacken und genießen der Geschenke. Das Mittagessen bereite ich schon im Advent vor und gefriere ich ein, so habe ich am 1. Feiertag keinen Stress. Zum Mittagessen kommt die Oma und zum Kaffeetrinken besuchen wir gemeinsam die Tante.

Die Idee die Bescherung auf den Morgen des 1. Feiertags zu verlegen hatten unsere Kinder als sie im Grundschulalter waren und anfingen mehr über die Festgestaltung nachzudenken. Sie fanden es Schade, dass Abends immer soviel Zeit mit Auspacken vergeht, sie das Essen kaum genießen konnten vor lauter Aufregung.

Liebe Sonja, vielen Dank für den Bericht!

So feiert Anna:



Am 22.12. wird der Baum aufgestellt, allerdings noch nicht geschmückt, er steht einen Tag nur "grün" in unserer Wohnung. Am 23.12. haben wir Kinder den Baum zusammen mit unserer Mutter aufgestellt, was wir immer noch machen, obwohl wir schon alle erwachsen sind. Am 24.12. wird die Wohnung schön geschmückt, Teller mit Plätzchen werden bereit gestellt. Am späten Nachmittag gingen wir Kinder in die Kindermette. Ab dem nächsten Jahr werde ich dann mit meiner Nichte dort hin gehen.

Als wir zurück kamen stand der Baum schön beleuchtet da, der Tisch war schön dekoriert. Der Zugang zum Wohnzimmer war mit einem Leintuch verhüllt, denn dort lag der Berg von Geschenken. Zu Essen gab es immer etwas kleines, Würstchen mit Kartoffelsalat oder Toast, denn wir Kinder waren ungeduldig und das Essen konnten wir gar nicht schnell genug aufessen. Beim Nachtisch (selbstgemachtes Zimteis) ließen wir uns ein wenig mehr Zeit.

Nach dem Essen liest mein Vater bei Kerzenlicht und leuchtendem Baum und leuchtender Krippe die Weihnachtsgeschichte vor und es werden zwischendurch Lieder gesungen. Sind wir mit der Weihnachtsgeschichte fertig wünschen sich alle frohe Weihnachten und der Weg zu den Geschenken wurde, nachdem das Christkind geklingelt hatte, freigegeben.

Die jüngste -das war in dem Fall ich- durfte das erste Geschenk nehmen, vorlesen wem es gehörte und derjenige packte dann das Geschenk aus. Dann kam der nächste an die Reihe und so ging es bis alle Geschenke ausgepackt waren. Zum Schluss bedankte sich jeder für die Geschenke und dann gab es noch einen heißen Tee. .

Liebe Anna, vielen Dank für den Bericht!

So feiert Iris:



Heiligabend haben wir die Paten unserer Tochter bei uns, vormittags wird der Baum reingeholt und geschmückt. Mittags gibts Milchreis in dem eine Mandel versteckt ist, wer die in seinem Essen findet, bekommt das Mandelgeschenk (Brauch aus Dänemark), nachmittags gehen alle in die benachbarte Kirche zum Kindergottesdienst, während mir das erspart bleibt, ich mach das Zimmer festlich und den Baum fertig und wenn alle da sind, werden die Kerzen am Baum angezündet und alle dürfen rein. Wir singen und freuen uns und dann werden Geschenke verteilt, jeder darf eins nehmen, Namen lesen und verteilen. Wenn alle ihre Pakete haben, wird ausgepackt. Ab dann werden auch die Kerzen ausgepustet und die Lichterkette angemacht, da die allgemeine Aufmerksamkeit Richtung Baum nachlässt -gg-, danach macht mein Mann das Festessen fertig (meist Römertopf, am Vormittag vom ihm vorbereitet) und es wird geschmaust und gespielt.

1. Weihnachtstag ist Oma-Opa-Besuch bei Oma und Opa..

Liebe Iris, vielen Dank für den Bericht!

So feiert Brigitte:



Der 24.12. wird immer bei uns gefeiert, und wir haben so ziemlich die Rituale meiner Kindheit übernommen: Die Kinder kommen am 23.12. immer zu Oma und Opa, übernachten bei ihnen und kommen am 24.12. so gegen 15 Uhr mit Oma und Opa wieder nach Hause. Die Uroma und der Uropa kommen dann auch so gegen 15 Uhr.

Am Abend des 23.12. schmücken ich und mein Mann den Weihnachtsbaum, der ab heuer, abwechselnd in den Kinderzimmern steht. Nach dem Schmücken legen wir noch die Geschenke darunter und das Zimmer ist bis zur Bescherung "tabu" für die Kinder ...

Am Morgen des 24.12. gönnen mein Mann und ich uns noch ein richtig gemütliches Sektfrühstück -gg-, denn dann geht ja eh schon langsam der Stress los.

Ich richte das Essen her (meist Brathuhn, Wiener Schnitzel - der Großteil meiner Familie mag keinen Fisch ...) und dann machen wir uns auch fertig. Wenn die Kinder mit Oma und Opa kommen, werden sie auch noch "schön" angezogen, wir essen alle eine kleine Jause und dann verschwinde ich im Kinderzimmer (so gegen 16 Uhr - 16:30 Uhr) und schaue ob das Christkind schon da ist. Im Zimmer ziehe ich eine Glocke auf (Stille Nacht-Heilige Nacht) und das ist das Signal, dass alle hineindürfen. Die Kerzen (bei uns wegen der Kinder als Lichterkette) leuchten schon und die Wunderkerzen sprühen auch schon los. Wenn die Wunderkerzen nicht mehr brennen, setze ich mich mit dem Großen vor dem Baum, gebe ihm die Päckchen und sage für wen es ist und er verteilt sie dann an denjenigen. Im Hintergrund spielt immer eine Weihnachtslieder-CD.

Nach dem Auspacken der Geschenke geht dann das große Bedanken und Umarmen los und dann gibt es so gegen 19/20 Uhr das Nachtmahl. Der Große kann dann noch ein bisschen spielen, und geht spätesten gegen 21 Uhr ins Bett. Wir Erwachsenen sitzen dann noch schön ruhig zusammen, tratschen und lassen den Abend, mit einem Gläschen Wein ausklingen.

Liebe Brigitte, vielen Dank für den Bericht!

So feiert Britta:



Weihnachten bei uns (in den letzten 2 Jahren - davor haben wir bei meinen Eltern gefeiert):

Am 23. Dezember abends, wenn unsere Mädchen (jetzt 2 und 3 Jahre alt) im Bett sind, schmücken wir zusammen mit unserem ältesten Sohn (10 Jahre alt) den Baum in unserem Wohn-und Esszimmer. Dabei singen wir schon Weihnachtslieder bzw. legen entsprechende CDs auf. Wenn unser Sohn dann nach erfolgreichem Baumschmücken auch im Bett ist legen mein Mann und ich die Geschenke unter den Baum. Das Zimmer ist aber ab dann für die Kinder gesperrt und wird abgeschlossen. An "Heilig Abend" wird morgens ausgiebig gebadet und sich fein gemacht. Mittags gibt es nur eine Kleinigkeit zu essen (Suppe o.ä.), da wir uns zu fünft ja um unsere Theke in der Küche scharen müssen.

Vorletztes Jahr waren wir dann in unserem damaligen Wohnort in einem Krabbelgottesdienst, der wirklich schön war. Letztes Jahr haben wir uns den Familiengottesdienst geschenkt und sind mit den schon fein gemachten Kindern (und Eltern -lach-) zur Walhalla gefahren und sind dort oben über eine Stunde herum gelaufen und haben dort den Ausblick, sowie die Stille genossen (Walhalla ist sonst ein Ausflugsziel für Reisegruppen und andere).

Raus mussten wir, weil unser Großer sonst im Dreieck gehüpft wäre, weil er sooo neugierig war, was er geschenkt bekommt. Danach sind wir gegen ca. 16:30 heimgekommen, haben in der Küche noch ein Stück Stollen gegessen und Kaffee getrunken... Da unsere beiden Mädchen normalerweise schon um 18:00 Uhr ins Bett gehen, haben wir dementsprechend die Bescherung auf ca. 17:00 Uhr gelegt.

Unser Sohn ist mit den Mädels hoch und sie haben aus dem Fenster geschaut , ob sie den Weihnachtsmann oder das Christkind sehen können... Derweil haben wir die Kerzen angezündet und dann das Glöckchen geläutet... Als die Kinder in den Raum kamen haben wir Weihnachtslieder ( 2 Stück) gesungen und uns den strahlenden Weihnachtsbaum sowie die strahlenden Kinderaugen angeschaut.

Wir haben bei uns die Regelung eingeführt, dass die Geschenke nach und nach ausgepackt werden. Sprich, wir legen alle Geschenke unter den Baum und ich habe verdeckte kleine Zettelchen (mit eingescannten Fotos wegen der Kleinen) an jedes Paket gemacht. Nach der Reihe darf jedes Kind ein Geschenk rausziehen, schaut sich den Namen bzw. das Bild an und gibt es dann an den Betreffenden weiter. Wir warten dann alle darauf, dass der Entsprechende sein Geschenk geöffnet hat, ausgiebig betrachtet hat und sein "Okay" für das weitere Auspacken gibt.

Unsere Mädchen gingen die letzten 2 Jahre dann ca. 19:30 nach einem Butterbrot zu Bett und mit unserem Großen haben wir dann noch ausgiebig Raclette gegessen und die jeweils geschenkten Gesellschaftsspiele gespielt und das geschenkte Lego-Technik aufgebaut. Er hat an diesem Tag keine Bettzeit und darf so lange bei uns sitzen, wie er will... Weihnachten 99 ist er mir um 2:30 (während ich noch Legotechnik baute -g-) vom auf dem Stuhl eingeschlagen -lach- Auch diese Jahr werden wir es wieder so machen! Nachmittags ein schöner Spaziergang, wenn alles ruhig ist und am frühen Abend die Bescherung. Es hat sich die letzten Jahre wirklich bewährt.

Liebe Britta, vielen Dank für den Bericht!

So feiert Diana:



Am Abend vor dem 24. stelle ich den Tannenbaum ohne Weihnachtsschmuck in unserem Wohnzimmer auf, damit sich die Äste ein wenig aushängen können.

Am Weihnachtsmorgen stehen mein Sohn und ich dann meist so gegen 8 Uhr auf um miteinander zu frühstücken. Dann holt mein Stiefvater meinen Sohn ab, damit ich den Baum in Ruhe schmücken kann. Um 2 Uhr kommen sie zurück und um drei kommt meine Oma. Nach einem gemeinsamen Kaffee und Stollen gehen wir dann ans Grab meiner Mutter und dieses Jahr auch noch ans Grab meines Opas um dort jeweils einen kleinen Weihnachtsbaum aufzustellen. Um ca. 5 Uhr schiebe ich dann die Ente in den Ofen, die ich am Vormittag vorbereitet habe und meist so gegen sieben wird dann gegessen. Mein Sohn ist dann schon ziemlich unruhig, aber Geduld will ja auch gelernt sein.

Sobald wir dann mit dem Essen fertig sind und ich den Tisch abgeräumt und in der Küche ein wenig Ordnung gemacht habe, schicke ich alle nach draußen. Dort versuchen sie dann das Christkind irgendwo zu erspähen. In dieser Zeit schalte ich die Lichter am Weihnachtsbaum ein und lege die Geschenke darunter. Wenn dann alle wieder da sind ist Bescherung. Zuerst spielt mein Stiefvater, der Musiker ist, zwei bis drei Weihnachtslieder auf der Gitarre oder dem Keyboard und dann lese ich die Weihnachtsgeschichte vor. Nacheinander verteilt jeder die Geschenke, die "sein" Christkind gebracht hat. Mein Sohn darf an diesem Tag aufbleiben bis ich ins Bett gehe.

Liebe Diana, vielen Dank für den Bericht!

So feiert Michaela:



Wir feiern abwechselnd ein Jahr bei meinen Eltern und ein Jahr bei meinen Schwiegereltern. Bei meinen Eltern wird am Vortag der Baum aufgestellt und am nächsten Morgen - mittlerweile von mir, früher von meiner Mutter - geschmückt. Mann, Tochter, Oma und Opa gehen derweil Einkaufen oder raus zum Spielen, was ich sehr genieße. Mittags gibt es dann für das Kind etwas zu essen, wir Großen warten auf Kaffee und Kuchen.

Gegen 16.00 Uhr treffen wir uns zum Kaffeetrinken im Wohnzimmer (der Esstisch steht eben da). Anschließend gehe ich mit meiner Tochter nach oben, um aus dem Fenster Ausschau nach dem Weihnachtsmann zu halten. Alle anderen legen dann schnell die Geschenke unter den Baum, die Kerzen werden angezündet und meine Mutter bimmelt mit dem Glöckchen und ruft "Kommt schnell. Der Weihnachtsmann war da." Dann dürfen wir alle wieder ins Wohnzimmer. Im letzten Jahr haben wir es so gemacht, dass die Kleine (damals 2 Jahre) zuerst ihre Geschenke suchen und auspacken durfte. Ich hatte an alle ihre Geschenke einen Marienkäfer gemacht. Dann erst waren wir anderen dran. So gegen 19.00 Uhr gibts dann noch etwas Leichtes zu essen, meistens Lachs. Die Weihnachtsfeiertage verbringen wir meistens sehr gemütlich und essen uns dick und rund.

Bei meinen Schwiegereltern wird erst am 24. morgens der Baum geholt und geschmückt. So gegen 18.00 Uhr gehen dann alle (sämtliche Kinder mit Enkelkindern sind da) in die Kirche. Wenn wir dann zurück kommen, setzt sich einer ans Klavier und wir singen jede Menge Weihnachtslieder und wünschen uns frohe Weihnachten. Meine Schwiegermutter geht dann ins angrenzende Zimmer, zündet die Kerzen am Weihnachtsbaum an und läutet das Glöckchen. Dann dürfen wir alle ins Zimmer und stürzen uns auf die Geschenke, na ja, zumindest die Kinder. Nach dem Auspacken wird bedankt, gespielt, gequatscht und später gibt es dann noch das traditionelle Kartoffelsalat-mit-Würstchen-Essen.

Liebe Michaela, vielen Dank für den Bericht!

So feiert Alexandra:



Vormittags haben wir gemeinsam (als wir ganz klein waren, haben es unsere Eltern alleine gemacht) den Weihnachtsaum geschmückt. Nachmittags sind wir in die Kirche gegangen. Anschließend haben wir uns alle schön angezogen. Die Eltern haben die Geschenke alle aufgestellt und keiner durfte mehr in die Diele gehen, wo der Baum und die Geschenke standen. Als alles vorbereitet war wurden wir gerufen. Mein Vater hat in der Zwischenzeit die Kerzen angezündet (echte) dann haben wir bestimmt 5 oder 6 Weihnachtslieder gesungen und dann konnten wir endlich unsere Geschenke auspacken. Ein Weihnachtsmann oder Christkind gab es bei uns nicht, ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern.

Danach gab es ein für meine Mutter einfaches Essen (Früher Würstchen mit Kartoffelsalat mittlerweile ersetzt durch Graved Lachs mit Weißbrot und Senf-Honig-Sauce.

Liebe Alexandra, vielen Dank für den Bericht!



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